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Esche

Die Esche liebt feuchte, nährstoffreiche Standorte und wächst deshalb bevorzugt in den flussbegleitenden Auwäldern (Wasseresche). Sie gedeiht aber auch auf trockenen Kalkböden (Kalkesche). Da die Esche frostempfindlich ist, treibt sie ihre Blätter später aus als die meisten unserer Laubbaumarten. Besonders auffällig sind ihre pechschwarzen Knospen, die im Winter wie kleine Zwiebeltürme auf den Zweigen sitzen.

Blüten der Esche Früchte der Esche Blatt der Esche Wuchs der Esche Wurzelwerk der Esche

Die Germanen verehrten die Weltesche "Yggdrasil" als Welten- und Lebensbaum, der wie eine lebende Säule die verschiedenen kosmischen Bereiche, Unterwelt - Erde - Himmel, miteinander verbindet und trägt. Das Holz der Esche ist hart und schwer, gleichzeitig aber elastisch und zäh. Früher war es deshalb ein begehrtes Wagnerholz. Heute verwendet man es z. B. für Sportgeräte, als Parkett-, Treppen- und Möbelholz sowie für Drechselarbeiten.

Verwendung der Esche im Möbelbau Verwendung der Esche im Möbelbau Eschen-Rundholz Verwendung der Esche als Geschirr Mikroskopischer Holzquerschnitt, Maßstab 30:1
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